, Regenass Hans-Peter

Bewährt und begehrt: Fischessen in Zeiningen!

Möhlin, 26.05.2025

Bewährt und begehrt: Fischessen in Zeiningen!

Das Fischessen in Zeiningen steht für köstlichen Fisch, frische Erdbeertörtchen und gelebte Gastfreundschaft des ortsansässigen Gastgebers, dem Veloclub Zeiningen. Erstmals im Jahr 1968 durchgeführt, entwickelte sich der Anlass stetig und ist in der Agenda des sportlichen Vereins nicht mehr wegzudenken. Alle packen mit an. So geschehen auch am vergangenen Wochenende, wo an allen drei Tagen das Festzelt im Mitteldorf rege besucht wurde und die vor Ort zubereiteten Fischknusperli oder Forellen-Spezialtäten sowie die feinen Erdbeer-Törtchen reissenden Absatz fanden. Die kurze musikalische und mitreissende Entdeckungsreise am Sonntagvormittag, dargeboten von der Formation aus Mitgliedern der Greenhorn- und Juniorband Wegenstettertal, war zudem ein berührendes Konzerterlebnis und passte perfekt zum lokalen Anlass.

Der Veloclub Zeiningen dankt allen Festbesucherinnen und Festbesuchern ganz herzlich für ihren Besuch, die vielen schönen Begegnungen, die sich an allen drei Tagen ergeben haben, aber auch allen Helfenden, insbesondere dem motivierten Nachwuchs aus dem Jungbiken, welche alle zum Gelingen der «Ausgabe Fischessen 2025» beigetragen haben!

Blick hinter die Kulissen

Vorgängig der offizielle Medienbericht für unsere regionalen Zeitungen, die NFZ und fricktal.info. Es gibt aber noch mehr zu berichten, zu unserem tollen, aber intensiven Arbeitseinsatz, der für die meisten vom 23. bis zum 25. Mai 2025 über die Bühne ging. So standen mindestens 50 Personen aus dem Verein, aber auch aus dem Bekanntenkreis pro Schicht im Einsatz. Grossen Respekt verdienen dabei OK-Chef Gusti Hohler und sein enges Team rund um Koni Freiermuth, Reto Bienz, Willi Baldinger und Silvio Jotti, welches im Vorfeld u.a. Plakate in umliegenden Dörfern aufhängt, die gesamte Infrastruktur im Auge behält und koordiniert. Selbstverständlich hilft ihnen ihr handwerkliches Geschick, das beim Zeltaufbau, der Wasserversorgung und der Elektrizität zum Tragen kommt. Beeindruckend auch, mit welchem Engagement und Verantwortungsbewusstsein sie alle auftreten.

Vakanz beim Ressort Dessert

War bei den Fritteusen und der Fischzubereitung alles soweit klar, ergab sich bei der Dessert-Herstellung bereits im Vorfeld eine Vakanz. Diese Lücke bereitete dem Fisch-OK etwas Bauchweh. Reni Freiermuth konnte sich aber vorstellen, einzuspringen und begeisterte auch den Vorgänger, Max Schäublin, wieder mitzutun und so konnte das wichtige Ressort «glücklich» besetzt werden. Das Angebot beschränkte sich auf Erdbeer-Törtchen, Vanille-Cornets und Schwarzwälder-Torten und das kam bei den Festbesuchern sehr gut an. Eindrücklich belegen die Zahlen, was in der Küche produziert wurde: 888 Erdbeer-Törtchen, 120 Cornets und 12 Schwarzwälder-Torten gingen über die Theke.

 

Besonderes im 2025

Ja, und was war besonders im 2025? Laut OK-Präsident Gusti Hohler war es das motivierte Miteinander und dass jeweils immer eine gute Stimmung herrschte, die sich auch auf die Besucherinnen und Besucher übertrug.- Ein herzliches und dickes Dankeschön an dieser Stelle! Erfreulich war auch zu sehen, wie motiviert die Jung-Bikenden mitanpackten und gebrauchtes Geschirr und Gläser abräumten oder Abfall entsorgten.

Ausklang im Clubhüsli

Nach dem Festende und wenn ein grosser Teil des Materials versorgt ist, ist es für die Helfenden Tradition, ins Clubhüsli zu verschieben und den Wurst-Käse-Salat von Gabi Guthauser und Bea Trüeb zu geniessen. So findet der Sonntagabend einen geselligen Abschluss. Hubi Guthauser erzählte dabei mehr Details über die Anfänge des Fischessens (1968) und wie sich der Anlass stetig entwickelt habe. Nach 20 Jahren bei der Fischzucht logiert, etwas ausserhalb des Dorfes, verlegte man das Fischessen im Jahr 1991 ins Mitteldorf. Dafür wurde ein Zelt aufgestellt. Auch die Grösse des Festkomplexes und die Aufteilung haben sich stetig weiterentwickelt und angepasst. Mit Toni Herzog als Verantwortlicher Zeltaufbau, wirkt seit längerem ein Fachmann, welcher im Vorfeld einen akribischen Plan zur Verfügung stellt und die Abläufe koordiniert. So überrascht es nicht, wie eingespielt und speditiv das Zelt auf- und abgebaut wird. Auch dazu gibt es eine schöne Randnotiz: Nach dem Aufbau am Mittwochabend vor dem Fischessen runden jeweils die feinen Speckbrötli von Anita Sacher vom Bachhüsli den Abend ab. Es gibt gar Stimmen, die behaupten, sie kommen nur wegen diesen, den Besten weit und breit, zum Schaffen.

In diesem Sinne, nächstes Jahr geht es weiter, für alle Speckbrötli-Fans, aber auch alle anderen, die am Fischessen mitanpacken!

Text und Bild: Christine Steck